Suche nach Segelflieger/ VU eingeklemmt

Einsatzort:
Benstorf/Levedagsen

Einsatzbeginn:
05.08.2021, 13:16 Uhr

Einsatzende:
05.08.2021, 16:30 Uhr

Einsatzbericht

Heute gegen 13:16 Uhr meldete eine Autofahrerin, die auf der Bundesstraße 1 von Benstorf in Richtung Elze fuhr, der Polizei, dass wahrscheinlich ein Segelflugzeug unterhalb des Osterwaldes, zwischen dem Rastiland und der Ortschaft Mehle abgestürzt sei. Die Frau bemerkte, dass der Segelflieger immer tiefer flog, und plötzlich nicht mehr zu sehen war. Polizisten aus den Landkreisen Hameln und Hildesheim machten sich auf den Weg, zusätzlich wurde von der Leitstelle Hameln die Drohnenstaffel der Kreisfeuerwehr, eine Drohnenstaffel des Roten Kreuz aus Hameln sowie der Ortsbrandmeister aus Benstorf, der Gemeindebrandmeister Rolf Schmidt und seine beiden Stellvertreter zur Erkundung alarmiert. Nach rund einer Stunde intensiver suche nach dem Segelflieger, die bis in den Landkreis Hildesheim hinein ging, wurde die Suche abgebrochen. Auch die Nachfrage der Polizei bei sämtlichen Flughäfen ergab, dass kein Flieger vermisst werde. Deshalb geht die Polizei davon auf, das der Pilot im Sinkflug war und durch die Thermik am Berg wieder auftrieb bekommen hat.

Nur kurze Zeit später gab es den nächsten Alarm für die Feuerwehrleute. Gegen 14:59 Uhr wurden die Feuerwehren Wallensen und Salzhemmendorf nach Levedagsen alarmiert. Ein Lkw Fahrer der Kalk mit seinem 40-Tonner auf ein Feld, eines Landwirten bringen wollte, Verunglückte schwer. Der 27-jährige Fahrer befuhr den abschüssigen Acker, öffnete die hintere Flachte des Aufliegers und hob diesen mit der schweren Ladung an. Als der Fahrer bemerkte, dass der Kalk nicht aus der Mulde rutschte, versuchte er mit einem ruckartigen Anfahren den Kalk zu lösen. Dabei geriet der Auflieger in Schieflage und stürzte samt Zugmaschine auf die Seite. Der 27-Jährige wurde dabei verletzt in seiner Fahrerkabine eingeschlossen. Der Landwirt, für den der Kalk bestimmt war, wurde Augenzeuge des Vorfalls und alarmierte die Rettungskräfte. Feuerwehrleute schnitten die Frontscheibe der Zugmaschine heraus, damit der Notarzt einen Zugang zum Patienten hatte, der bei Bewusstsein war, aber über starke Rückenschmerzen klagte. Die Kameraden streuten noch ausgelaufenen Diesel ab und nachdem der Patient mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren wurde, rückte auch die Feuerwehr wieder ein. Durch die Polizei wurde ein Bergungsunternehmen verständigt, der den Havaristen wieder aufrichten soll.

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